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Schellnhuber: Mit Holz aus der Klimakrise

10.06.2021

Eine weltweite Rückkehr zum Holzbau zur Bekämpfung der Klimakrise forderte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Rahmen der Webkonferenz „Wald.Holz.Energie“ des Österreichischen Biomasse-Verbandes (ÖBMV) am 9. Juni 2021.

Die Stabilisierung des Klimas ist die größte Herausforderung des Jahrhunderts“, unterstrich Schellnhuber, Gründungsdirektor des renommierten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. 2020 lag die globale Temperatur bereits 1,25 °C über jener der vorindustriellen Zeit. Es bleibt also nicht mehr viel Spielraum zum Einhalten des im Pariser Klimaschutzabkommen angestrebten 1,5 °C-Ziels. Auch wurde 2020 eine Rekordzahl von 29 tropischen Wirbelstürmen im Atlantik verzeichnet. Rasches Handeln sei daher unabdingbar. Als Antwort auf die Klimaerhitzung fordert Schellnhuber eine weltweite Wende beim Bauen. Rund 40 % des Ausstoßes von Treibhausgasen entstehen durch Errichtung und Betrieb von Gebäuden sowie der Infrastruktur. „Der Gebäudesektor ist der Elefant im Klimaraum. Die Rückkehr zum Holzbau ist der wichtigste Beitrag gegen die Erderwärmung“, erklärte Schellnhuber.

Lesen Sie mehr in der Presseinformation zu folgenden Punkten:

  • Die Energiewende basiert auf der Nutzung von Holz
  • Wirtschaftswald leistet mehr für Klimaschutz als nicht bewirtschafteter Wald
  • Forstwirtschaft nicht für Biodiversitätsverlust verantwortlich
  • Wald alleine keine dauerhafte CO2-Senke
  • Österreichweit 250 Millionen Festmeter Nutzungsrückstände
  • Aufforstung, Biokohle und BECCS

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