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Die Flamme der Olympischen Jungendspiele 2020 in Lausanne wird mit Pellet betrieben – ein erneuerbarer und lokaler Brennstoff

16.01.2020

Der Flamme der Olympischen Jugendspiele Lausanne 2020 (JOJ) wird zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele mit einem erneuerbaren und lokalen Brennstoff, den Holzpellets, befeuert und ist damit die umweltfreundlichste Flamme in der Geschichte der Olympischen Spiele.

Diese ökologische Innovation ist das Ergebnis einer beispiellosen Partnerschaft zwischen mehreren Organisationen der Waadtländer Region, die gemeinsam eine einzigartige Wertschöpfungskette vom Entwurf bis zum Bau des Kessels aufgebaut haben.

Am Anfang der Kette war Lignum Vaud, die regionale Organisation von Lignum Holzwirtschaft Schweiz, die alle regionalen Akteure der Holzindustrie zusammenführt, die sich mit der Idee für die Entwicklung und Herstellung des Brenners, dem zentralen Element des Kessels, stark engagiert hat. Das Team, bestehend aus Wärme- und Maschinenbauingenieuren, hat eine neue Technologie entwickelt; ein innovatives System, das es ermöglicht, die Flamme über 24-Stunden völlig autonom zu betreiben, die einzige Einschränkung, die vom Organisationskomitee von Lausanne 2020 festgelegt wurde. Dadurch benötigt der Brenner keine externe Stromversorgung und wird nur einmal am Tag mit Pellets befüllt. Und hier liegt ihre grösste Besonderheit: Als Brennstoff werden ausschliesslich Schweizer Holzpellets verwendet, eine Premiere in der Geschichte der Spiele, aber auch eine nachhaltige Lösung und die Möglichkeit, lokales Know-how zu fördern.