header 07

Warum Holzenergie

Für die Schweiz

Für die Schweiz

Holzenergie ist heute nach der Wasserkraft die zweitwichtigste einheimische Energie – und damit auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor. 

Der Schweizer Wald ist heute massiv unternutzt. Dem jährlichen Holzzuwachs von 9 bis 10 Millionen Kubikmetern steht eine durchschnittliche Gesamt-Jahresnutzung von lediglich etwa 7.1 Millionen Kubikmetern gegenüber.  

Bei der Waldpflege fällt nicht allein wertvolles Nutzholz an, sondern auch qualitativ minderwertiges Holz, das sich als Energieholz hervorragend eignet.  

Die krisengeplagte schweizerische Wald- und Holzwirtschaft hat ein hohes Interesse an neuen Absatzkanälen für ihre Produkte. Die Förderung der Energieholznutzung stärkt diese für die Schweiz wichtige Branche. 

Mit dem Bekenntnis zur Holzenergie gibt man also immer auch wichtige volkswirtschaftliche Impulse: Die Wertschöpfungskette der Holzenergie fällt nahezu ausschliesslich im Inland an. Das ist von Belang, bietet die schweizerische Wald- und Holzwirtschaft zusammen doch fast 100'000 Menschen eine Beschäftigung, und zwar überwiegend in wirtschaftlich nicht besonders stark entwickelten Regionen.  

Wer auf Holzenergie setzt, trägt also nicht allein dazu bei, möglichst schnell auf einheimische, erneuerbare und CO2-neutrale Energieträger umzustellen. Wer auf Holzenergie setzt, stärkt auch schweizerische Randregionen – und leistet dabei erst noch einen Beitrag an die Pflege und Gesundheit unserer Wälder.

Markt und Stellenwert der Holzenergie aus nationaler Sicht

Während Jahrtausenden war Holz die einzige aktiv genutzte Energie des Menschen. Seit der industriellen Revolution erlangten fossile Energien - zunächst die Kohle, später Erdöl und Erdgas - sowie die Elektrizität eine immer grössere Bedeutung. Ende der 1970er Jahre deckte Holz gerade noch etwa 1.5 Prozent des Gesamtenergieverbrauches der Schweiz ab. Die in jüngerer Zeit aufgekommene Diskussion über globale Umweltprobleme und Ressourcenknappheit liessen einheimische, erneuerbare und CO2-neutrale Energieträger wieder zunehmend in den Mittelpunkt des energiepolitischen Interesses rücken.

Nach oben