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Warum Holzenergie

Für das Klima

Klima

Heizen mit Holz!

Von allen erneuerbare Energien kann Holz in den nächsten Jahren den grössten Beitrag an eine zukunftsfähige Energieversorgung der Schweiz leisten.

Seit den 1990er Jahren hat die Holzenergienutzung infolge des technologischen Fortschritts, aber auch durch gezielte Massnahmen der Schweizerischen Energiepolitik und einer wachsenden Sensibilität der Bevölkerung für Umweltfragen wieder zugenommen. Holzenergie trägt aktuell (Stand 2016) mit 4,2% am Gesamtenergie- und 10,6% am Raumwärmebedarf wieder zu einem veritablen Anteil am Schweizer Energiemix bei. Und: Die laufenden wie auch bevorstehenden Umstrukturierungen im Energiesektor deuten darauf hin, dass in Zukunft die Bedeutung des zweitwichtigsten erneuerbaren Energieträgers der Schweiz am Wärmemarkt noch weiter zunehmen wird.

Holzenergie in Zukunft - ein Blick voraus

Treibhauseffekt, Verschwendung, Rohstoffknappheit und Abhängigkeit vom Ausland sind vieldiskutierte Probleme unserer Energiepolitik. Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit sind als Lösungsansätze ebenso im Gespräch. Von allen erneuerbare Energien kann Holz in den nächsten Jahren den grössten Beitrag an eine zukunftsfähige Energieversorgung der Schweiz leisten. Dies ist auch vor dem Hintergrund der Luftbelastung wichtig.

Zum Aufbau der fossilen Energien brauchte die Natur mehrere hundert Millionen Jahre. Wir plündern und verbrennen diese Vorräte innert weniger Generationen. Das setzt Schadstoffe frei und heizt das Klima auf.

Holz hingegen wächst nach - und bindet dabei gleichviel CO2, wie bei seiner Verbrennung freigesetzt wird.

Kreislauf statt Raubbau

Solange die nachwachsenden Ressourcen nicht übernutzt wurden und die fossilen Energien im Boden schlummerten, funktionierte die Energieversorgung in regional geschlossenen, CO2-neutralen Kreisläufen. Genau diese Attribute weist eine zukunftsfähige Energieversorgung ebenfalls auf.

Denn heute erkennen wir neben den zweifellos grossen Annehmlichkeiten und Vorteilen immer deutlicher auch die negativen Konsequenzen unseres überbordenden Energieverbrauches: Die drohende Klimakatastrophe, die ineffiziente Nutzung der viel zu billigen, fossilen Energie, die Belastung der Luft, der Böden und Gewässer mit Schadstoffen aus der Energiegewinnung und -verbrennung. Da unser Wohlstand existentiell von einer sicheren Energieversorgung abhängt, ist diese mit griffigen energiepolitischen Massnahmen möglichst schnell auf möglichst viele, vorzugsweise einheimische, erneuerbare und CO2-neutrale Energieträger umzustellen.

Energiepolitische Ziele der Schweiz

Mit energiepolitischen Programmen (EnergieSchweiz) setzt unser Land die energiepolitischen Aufträge um. Wichtige Ziele sind unter anderem eine Senkung des Verbrauches fossiler Energieträger und der CO2-Emissionen auf das Niveau von 1990 sowie anschliessend eine weitere Verringerung. Darüber hinaus sollen erneuerbare Energien zusätzliche Prozente des Wärme- und Strommarktes erobern. Viele schöne Erfolge sind bereits erreicht worden. Noch aber liegen wichtige Ziele im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung in weiter Ferne. Deshalb ist klar, dass die erneuerbaren Energien auch künftig intensiv zu fördern sind. Denn die Schweiz hat an internationalen Klimakonferenzen quantitative Ziele bezüglich der Reduktion der CO2-Emissionen unterzeichnet. Diese Ziele sind nur mit einem wesentlich intensiveren Einsatz der einheimischen, erneuerbaren und CO2-neutralen Energien zu erreichen.

Chancen der Zukunft

Die Politik unseres Landes muss sich aber noch vermehrt für die erneuerbaren Energien engagieren. Sie kann eine Erfolgsgeschichte fortschreiben, indem sie geeignete Rahmenbedingungen für die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze, für den breiten Durchbruch international konkurrenzfähiger, umweltfreundlicher Energienutzungstechnologien sowie für die Entlastung der Atmosphäre von zusätzlichem CO2 und anderen schädlichen Emissionen schafft. Das ist ein wichtiger Beitrag an eine zukunftsfähige Schweiz.