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Weshalb Holz?
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Voll im Trend
Sowohl das Programm EnergieSchweiz des Bundes als auch zahlreiche Kantone streben mittels verschiedener Massnahmen eine deutliche Erhöhung der Holzenergienutzung an. Wer auf die Holzenergie setzt, ist also kein Exot, sondern liegt voll auf der energiepolitischen Linie unseres Landes.Grosses, ungenutztes Potenzial
Die gegenwärtig genutzte Holzenergiemenge könnte problemlos verdoppelt oder gar verdreifacht werden, ohne dass deswegen unser Wald geplündert oder andere, höherwertige Verwendungszwecke konkurrenziert würden. Mehr Holzfeuerungen bedeuten also nicht weniger Wald!Erhöhung der UnabhängigkeitWer mit Holz heizt, ist nicht abhängig vom Ausland. Die Holzversorgung ist auch in Krisenzeiten sichergestellt.
Volkswirtschaftlich sinnvoll
In die Holzenergienutzung investiertes Kapital zeichnet sich durch eine hohe regionale und lokale Wertschöpfung aus. Es bleibt in der Region wirksam und trägt zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten bei.Dem Wald zuliebeHolzenergienutzung ist 'Waldpflege durch den Ofen', da sie Anreize für eine nachhaltige Waldpflege schafft. Denn die energetische Nutzung ist häufig die einzige Möglichkeit, sogenannt minderwertige Holzsortimente, wie sie bei der Waldpflege und bei der Wertholzproduktion anfallen, einigermassen wirtschaftlich zu nutzen.
Der Umwelt zuliebe
Moderne, optimal eingestellte und fachmännisch betriebene Holzfeuerungen halten problemlos auch die verschärften Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung LRV ein und brauchen bezüglich Umweltverträglichkeit heutzutage keinen Vergleich mehr zu scheuen.
Dem Klima zuliebe
Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreislauf der Natur. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Die gleiche Menge CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald verrottet. Heizen mit Holz ist deshalb CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderungen) bei. Im Gegenteil: Jedes Kilogramm Heizöl, welches wir durch Holz ersetzen, entlastet unsere Atmosphäre um mehr als 3 Kilogramm CO2.
Erneuerbar
Holz wächst stetig nach und ist deshalb bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft eine immerwährende Energiequelle. Eine vermehrte Holzenergienutzung ist deshalb ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Ressourcen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken!
Vielseitig
Holzenergie ist vielseitig einsetzbar. Das Spektrum der Holzfeuerungen erstreckt sich vom einfachen Zimmerofen bis hin zur grossen automatischen Holzfeuerung mit Nahwärmenetz. Sowohl bei kleinen als auch bei grossen Anlagen hat die Feuerungstechnik in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.
Bequem
Holzfeuerungen der allerneusten Generation ermöglichen einen bequemen Betrieb und erfordern ein Minimum an Bedienungsaufwand. Wer seine Liegenschaft an einen Holz-Nahwärmeverbund anschliessen kann, benötigt keinen eigenen Heizraum mehr und gewinnt dadurch zusätzlichen Platz für andere Aktivitäten.
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Welches System?
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Die Palette moderner, effizienter und umweltfreundlicher Holzfeuerungen ist breit. Sie reicht vom geschlossenen Cheminée bis zur automatischen Grossfeuerung mit Nahwärmenetz und Wärme-Kraft-Koppelung WKK. Das nachfolgende Schema zeigt das richtige Vorgehen bei der Wahl der massgeschneiderten Feuerung.
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Welchen Brennstoff wählen: Stückholz, Schnitzel, Pellets?
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Welches der ideale Holzbrennstoff ist, hängt im wesentlichen von folgenden Faktoren ab:
- Platzverhältnisse
- Komfortansprüche
- Verfügbarkeit
Um die gleiche Energiemenge zu lagern, benötigen die verschiedenen Holzbrennstoffe unterschiedlich Platz:

Stückholz (= Scheitholz) muss zudem zwei Jahr lang getrocknet sein, bevor es genutzt werden kann. Am meisten Platz benötigen Schnitzel. Pellets dagegen benötigen am wenigsten Platz. Häufig kann ein ehemaliger Oeltankraum mit wenig Aufwand in einen Pelletlagerraum umfunktioniert werden. Die Stückholzfeuerung ist dann die ideale Lösung, wenn jemand eigenen Wald hat und bereit ist, etwas manuelle Arbeit in das Heizen zu investieren. Wer dagegen sein Haus möglichst bequem und ohne Arbeitsaufwand heizen möchte, entscheidet sich eher für die automatische Schnitzel- oder Pelletfeuerung. Bei der Schnitzelfeuerung ist zudem entscheidend, ob in der Region überhaupt Schnitzel verfügbar sind. Pellets sind heute in der ganzen Schweiz erhältlich.
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Was sind Pellets?
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Zur Herstellung der kleinen, 5 bis 45 Millimeter langen und zylinderförmigen Pellets werden Sägemehl und Hobelspäne aus der holzverarbeitenden Industrie getrocknet, unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst. Dank der natürlichen Bindungseigenschaften des Holzbestandteils Lignin sind keinerlei Bindemittel oder Zuschlagsstoffe notwendig. Die Dichte von Pellets ist je nach Holzart 1,5 bis 2 mal höher als diejenige von Stückholz. 2 Kilogramm Pellets ersetzen 1 Liter Heizöl; ein Kubikmeter geschütteter Pellets weist also etwa den gleichen Heizwert auf wie 320 Liter Heizöl und benötigt für die Lagerung nur etwa doppelt soviel Platz. Pellets können entweder in Zimmeröfen oder in Zentralheizungskesseln verheizt werden.
Mehr Informationen über Pellets
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Mehr Holzenergie, weniger Wald?
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Der heutigen Jahresnutzung von rund 2,6 Millionen Kubikmetern Energieholz steht ein kurz- bis mittelfristig verfügbares Potential von - je nach Schätzung - 4 bis 5 Millionen Kubikmetern gegenüber. Das theoretische Potential liegt gar bei etwa 5,5 bis 7 Millionen Kubikmetern. Wenn als langfristiges Oberziel der Holzenergieförderung zwischen 1990 und 2010 eine Verdoppelung der Nutzung von 1990 angestrebt wird, ist man damit noch weit entfernt von einer ökonomisch und ökologisch wenig sinnvollen, vollständigen Ausnutzung des theoretischen Potentials. Ganz klar nicht zur Diskussion steht auch die direkte energetische Nutzung qualitativ hochstehender Holzsortimente.
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Welches Produkt wählen?
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Holz ist ein edler Brennstoff und zu wertvoll, um in schlechten Feuerungen verbrannt zu werden. Wer sich als Bauherr für die Wärme aus dem Wald entscheidet, kann sicher sein, dass er mit Hilfe des Qualitätssiegels von Holzenergie Schweiz die richtige Feuerung auswählt. Denn dieses zeichnet diejenigen Holzöfen und –kessel aus, welche strengste Anforderungen bezüglich Schadstoffemissionen und Wirkungsgrad erfüllen. Zudem müssen die Lieferanten der Geräte gewisse Servicedientleistungen garantieren können.
Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass Sie einen Ofen oder Kessel mit dem Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz wählen!
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Gibt es Beiträge?
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Beiträge und Finanzhilfen an Holzfeuerungen sind kantonal geregelt. Eine Übersicht finden Sie hier.
Es lohnt sich auf jeden Fall auch, bei der jeweiligen kantonalen Energiefachstelle nachzufragen.
Adressen der Kantonalen Energiefachstellen
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Wie hoch sind die Investitionskosten?
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Die Investitionskosten für eine Holzheizung können bis zu 40 Prozent höher sein als für eine konventionelle Heizung. Diese werden jedoch mit den tieferen Brennstoffkosten in einigen Jahren amortisiert.



