
Als Lara und Urs Blumer Ende der Neunzigerjahre ihr Haus in Berzona kauften, stand für sie von Anfang an eines fest: In einer Gegend wie dem Onsernonetal, wo gleich neben dem Haus der Wald beginnt und wo die Sonne Sommer wie Winter kräftig scheint, wäre es ökologisch unsinnig, weiterhin ausschliesslich mit Öl zu heizen, wie das vorher der Fall war. Da die Familie zudem über eigenen Wald verfügt, lag es nahe, wieder zu jener Energiequelle zurückzukehren, die auch zum Zeitpunkt des Hausbaus vor etwa 300 Jahren bereits genutzt wurde: zum Holz. In der Folge wurden verschiedene Heizkonzepte durchdacht und Holzfeuerungssysteme angeschaut. Schliesslich fiel die Wahl auf einen Specksteinofen, der im rund 120 m2 grossen Obergeschoss steht und dieses zu heizen vermag. Jeweils gegen Abend wird der Ofen während etwa zwei Stunden aufgeheizt. Nach dem Anfeuern beginnt der Ofen, seine angenehme
Strahlungswärme zu verbreiten, und zwar bis am Abend des folgenden Tages. Und sind einmal Gäste da, so werden Marroni oder eine Pizza in das Backfach geschoben. Die bestehende Ölheizung wurde bewusst ins Heizkonzept einbezogen. Sie hält das Haus warm, wenn seine Bewohner einmal für längere Zeit abwesend sind. Im Untergeschoss wurde ein weiterer Ofen angeschlossen, er ist auch mit Speckstein verkleidet.



