1996 baute die Familie Bühler-Bez in Maschwanden ein Einfamilienhaus. Sie hatte schon vorher mit Holz geheizt; das sollte so bleiben.
Konzept
Das Haus erfordert eine Heizleistung von 5 kW. Der Ofen leistet 17 kW; rund 60 % (10 kW) gehen über den Wärmetauscher an die Zentralheizung. In einem beschränkten Masse ist die Leistung regulierbar. Es resultieren Abbrandzeiten bis 4 Stunden. In einem 950-Liter-Speicher mit integriertem Wassererwärmer (300 Liter) wird die Wärme – wenn nötig – zwischengelagert und von dort über eine Zentralheizung mit Radiatoren
an die peripheren Räume abgegeben.
Erfahrungen
Das Einheizen erfordert rund 10 Minuten Aufwand pro Tag. Angezündet wird mit dem Streichholz; ein automatisches Programm – per Knopfdruck ausgelöst – übernimmt das Weitere. Im Hochwinter wird täglich geheizt, im Herbst und im Frühling alle zwei bis drei Tage. Der Holzverbrauch für das ganze Haus mit 200 m² beheizter Fläche beträgt 4 bis 5 Ster pro Winter.
Wassererwärmung
Im Sommer erfolgt die Wassererwärmung elektrisch. Sonnenkollektoren wurden aus Gründen des Ortsbildschutzes
nicht bewilligt



