Für den Wald

Waldwirtschaft

Entwicklung der Holzenergienutzung

Bedingt durch schwierige Topographie in Bergregionen, hohe Holzerntekosten, billige Holzimporte und strenge gesetzliche Rahmenbedingungen wird der Schweizer Wald insgesamt sehr zurückhaltend genutzt.

Zahlen dazu finden Sie hier.

Energieholz nutzen

Bei jedem Eingriff im Wald - insbesondere bei der notwendigen und wichtigen Waldpflege - fällt qualitativ minderwertiges Holz an, das nur als Industrieholz (für Papier, Zellulose, Spanplatten) oder als Energieholz verwendbar ist. Auch bei der Weiterverarbeitung des Holzes entstehen aus etwa einem Viertel des eingesägten Stammholzes Nebenprodukte wie Schwarten, Spreissel, Sägemehl, Abschnitte und Staub. Dieses Restholz eignet sich ebenfalls nur als Industrie- oder eben als Energieholz. Der Markt für Industrieholz ist in den letzten Jahren sehr schwierig geworden, die Preise fielen auf ein bedenklich tiefes Niveau. Deshalb sind die Wald- und Holzwirtschaft an neuen Absatzkanälen für qualitativ minderwertige Sortimente brennend interessiert. Als einzige Alternative zum Industrieholz bietet sich die energetische Nutzung an. Denn mit der Realisierung von Holzfeuerungen entstehen langfristig sichere Absatzkanäle (Lebensdauer einer Anlage: mindestens 20-25 Jahre) mit interessanten Preisen (Fr. 30.-- bis 45.-- pro Schnitzelkubikmeter, franko Silo). Zudem sind der Aufarbeitungsaufwand und die Anforderungen an die Holzqualität beim Energieholz am geringsten.  

Altholz

Neben dem naturbelassenen Energieholz aus dem Wald und dem Restholz aus der Holzverarbeitung gewinnt auch das aus Abbrüchen, Renovationen, Verpackungen und Möbeln stammende Altholz zunehmend an Bedeutung. In speziellen Feuerungen lässt sich daraus wertvolle Energie gewinnen.  

Energieholz auf dem Vormarsch

Holz hat in den letzten Jahren trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und einem harten Konkurrenzkampf laufend Marktanteile gewonnen. Die Tabelle zeigt die Entwicklung der Energieholznutzung zwischen 1991 und 2008 (Quelle: Schweiz. Holzenergie-Statistik, Juni 2008, BFE).

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